Schön wie niemals sah ich jüngst die Erde

Mutter Erde

Mutter Erde

Wer mal das Gefühl erleben möchte, wie Astronauten unsere Erde sehen, der sollte die Ausstellung „Wunder der Natur“ im Gasometer Oberhausen besuchen. Mich hat es so beeindruckt, dass ich gerne dafür Werbung mache. Wunder der Natur – Gasometer Oberhausen

Marie Luise Kaschnitz hat das Gefühl in einem ihrer Gedichte sehr schön beschreiben:
„Schön wie niemals sah ich jüngst die Erde.
Einer Insel gleich trieb sie im Winde.
Prangend trug sie durch den reinen Himmel
Ihrer Jugend wunderbaren Glanz.“

Rebhuhn im Regen

Das Rebhuhn gilt mittlerweile in Dortmund als ausgestorben. Vielleicht suchen wir sie aber auch an den falschen Stellen. Von den Feldern der Intensiv-Landwirtschaft sind sie weitgehend verschwunden. Aber mit etwas Glück kann man sie auf Großbaustellen entdecken.

Eine Schwalbe…

macht bekanntlich noch keinen Sommer. Aber bei 9 Schwalben hat man vielleicht eine reelle Chance. Sie sind jetzt im HRB Mengede angekommen. Zusammen mit den Rohrammern und den Kiebitzen, die bereits balzen und Nistmulden drehen. Eine Rohrweihe flog niedrig über das Gebiet. Da waren sich ausnahmsweise mal alle einig, dass sie die nicht leiden können und Kiebitze, Rabenkrähen und Graureiher verjagten sie gemeinsam in seltener Eintracht.

Groppenbruch entmüllt

Seit letztem Samstag ist der Groppenbruch etwas sauberer geworden – zumindest für kurze Zeit. Organisiert von Franz-Peter Engels sammelten Menschen aus unterschiedlichen Organisationen Müll im Groppenbruch, der anschließend von der EDG entsorgt wurde. Autoreifen, Golfbälle, Dessous u.v.m. – es gibt quasi nichts, was man nicht in die Botanik entsorgen könnte. Und dann auch noch diese unsäglichen Einmal-Grills. Wenn es schon erlaubt ist, so etwas zu verkaufen, dann sollte dabei auch soviel Pfand erhoben werden, dass man den Grillfreunden die Entscheidung etwas erleichtert, ob sie alles vor Ort liegen lassen oder doch wieder mitnehmen.

Baumfällaktion auf Phönix-West

Nicht nur in der Bolmke wurden umfangreiche Baumfällaktionen durchgeführt. Auch auf Phönix-West wurden massiv Bäume gefällt. An den tiefen Furchen im (Rest)-Wald konnte man sehen, dass dort mit schwerem Gerät gearbeitet worden war.

Die Kiebitze sind zurück

Am letzten Wochenende kreiste ein kleiner Trupp Kiebitze über dem Hochwasserrückhaltebecken in Mengede, konnte sich aber dann doch nicht zur Landung entschließen und flog weiter in Richtung Norden. Dafür stapften ein paar Wiesenpieper durch den Matsch in den Becken, die Bachstelzen zogen mit und ein Turmfalke zog erfolgreich mit einer Maus ab.

Son arm Dierken…

Blaumeise mit krankem Auge Man sieht es diesen kleinen Kerlen nicht unbedingt an, aber angeblich können sie bei Keilereien ordentlich austeilen und sich sogar gegenseitig ernsthaft verletzen. Sollte das bei dieser Blaumeise auch der Fall gewesen sein, dann saß hier wohl der 2. Sieger auf der Stange und machte einen ziemlich kläglichen Eindruck.

Siesta

nutria
Endlich Sonne! Das schienen auch diese Nutrias zu denken, die es genossen, sich die Mittagssonne auf das Fell scheinen zu lassen. Wenn die Karte „Verbreitung des Nutria in NRW“ des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW noch aktuell ist, dann ist Dortmund neben Essen und Köln eine der Nutria-Hochburgen in NRW.

Forest Man


Seit 1979 pflanzt Jadav Payeng Bäume auf der Insel Mayuli (Assam/Indien). Dabei ist ein Wald entstanden, der größer ist als der Central Park in New York.

Keine Braunkohle für Dortmund

Liebe Dortmunder,
bitte unterzeichnen Sie die Petition, die Thomas Quittek über Campact gestartet hat. Die Steag hat ein Kaufangebot für das zweitgrößte deutsche Braunkohle-Reveier in der Lausitz abgegeben. Abgesehen davon, dass Braunkohle der dreckigste Energieträger ist, ist hier mit dem Kauf ein finanzielles Risiko für Dortmund verbunden. Wir sollten nicht mehr in eine veraltete und vor allem schädliche Technologie investieren.
Link zu der Petition „Keine Braunkohle für Dortmund“