Gestern im HRB Mengede

Für die Kiebitze ist die Brutsaison weitgehend gelaufen. Die meisten sind auch schon abgezogen. Nur ein Paar hat noch Nachwuchs. Jetzt kommt für mich die Zeit der Blüten und Insekten. Ein Sechskopf-Widderchen besuchte eine Distel. Dem Pinselkäfer hat der Regen die Frisur vermasselt. Eine beeindruckend große Pferdebremse ruhte auf dem Brückengeländer. Eine kleine Erdkröte versuchte, über die Straße zu kommen. Die toten Amphibien, die man dort manchmal sieht, zeigen, dass dies selbst an dieser wenig befahrenen Straße nicht ganz risikolos ist.

Es gibt wieder Kiebitz-Küken!

Kiebitz mit Küken Heute konnte ich in Ickern die ersten Kiebitz-Küken beobachten. Sie standen auf einem frisch bearbeiteten Acker. Erstaunlich, dass es sowohl die Eier als auch die Küken geschafft haben, die mehrfachen Bearbeitungsphasen zu überleben.

Neues vom HRB Mengede

Im HRB Mengede balzen wieder die Kiebitze und die Blässhühner zanken sich. Die Brutzeit hat begonnen. Rastende Gäste waren ein Rotschenkel, eine Löffelente, diverse Wiesenpieper und ein paar Schafstelzen. Die Sandbienen schienen das schöne Wetter auch zu genießen. Sie buddelten sehr aktiv im Sand herum. Das Bild von der Grauen Sandbiene macht deutlich, dass sie einen nicht unerheblichen Beitrag bei der Bestäubung von Pflanzen leisten. Die Pflegemaßnahmen entlang der Hänge kommen ihnen sicher auch zugute.

Gestern im HRB Mengede

Im HRB Mengede sind nun die Kiebitze angekommen. Manche rasten dort nur und werden noch weiterziehen. Andere balzen bereits und werden hoffentlich bleiben. Die ersten Limikolen befinden sich auf der Durchreise. Ein Waldwasserläufer und ein Kampfläufer staksten in den Becken herum. Die ersten Rohrammern singen, die Hasen balzen ebenfalls und die Feldsandlaufkäfer krabbeln auch schon wieder durch die Gegend.

Sie sind wieder da!

Die Kiebitze sind seit ein paar Tagen im HRB Mengede/Ickern angekommen. Heute waren 5 dort zu sehen. Außerdem rasten hier ein paar Bergpieper und Rohrammern und ein kleiner Trupp Kraniche kreiste niedrig und lange über dem Gebiet. Es sah aus, als wollten sie landen. Die Vegetation auf den Hängen ist komplett entfernt worden. Alle Weiden wurden auf Stock gesetzt. Dadurch wird die zunehmende Verbuschung wieder zurückgenommen.

Lauter Limis

Zur Zeit ziehen einige Watvögel (Limikolen) durch Dortmund. Sie tanken hier noch mal auf für die lange Reise in den Süden. Der Kiebitzregenpfeifer brütet in der arktischen Tundra und kann bis nach Südafrika ziehen, um dort zu überwintern. Im 19. Jahrhundert galt die Bekassine noch als Allerweltsvogel. Heute steht sie in Deutschland auf der Roten Liste und ist vom Aussterben bedroht. Der Sichelstrandläufer gehört genau wie die Bekassinen zu den Schnepfenvögeln und verdankt seinen Namen den langen gebogenen Schnabel. Kampfläufer-Männchen tragen während der Brutzeit Schmuckfedern, die sie stark aufplustern können. Das sieht ziemlich abgefahren aus. Eine gewisse Ähnlichkeit mit Ludwig XIV. lässt sich nicht leugnen. Leider haben sich so noch nicht in Dortmund gezeigt. Beim Sandregenpfeifer geht man davon aus, dass er durch die Klimaerwärmung bis zum Ende dieses Jahrhunderts zwei Drittel seines Lebensraumes in Europa verlieren wird. Auch für den Grünschenkel liegen ähnliche Prognosen vor. Aber noch können wir ihren Anblick genießen und ihnen Lebensraum zum Rasten bieten.

Huschende Hühnchen im HRB

Eigentlich ist die Wasserralle gar kein Huhn, erinnert aber entfernt daran. An mehreren Stellen kann man sie zur Zeit im HRB beobachten. Der Limikolenzug ist im vollen Gange, was uns Grünschenkel, Bruchwasserläufer und sogar Kampfläufer beschwert. Der Eisvogel ist nun auch wieder häufiger dort. Die Heidelibellen versuchen in Obeliskhaltung die Hitze zu ertragen.

Neulich im HRB Mengede

Im HRB Mengede rasten immer noch ein paar Kiebitze. Für die Teichhühner, Blässhühner und Zwergtaucher ist das Brutgeschäft noch lange nicht abgeschlossen. Ein sehr seltener Gast war eine Schwarzkopfmöwe unter etwa 700 Lachmöwen. Die Emscherkunst ist um ein Kunstwerk reicher. Die Dünen-Sandlaufkäfer flitzten durch die Gegend. Die Heuschrecken hielten Versammlungen ab, darunter auch eine mit dem charmanten Namen „Roesels Beißschrecke“. Andere Heuschrecken hingen zwar nicht tot überm Zaun, aber doch tot an der Dolde und stießen bei den Fliegen auf reges Interesse.

Insekten im HRB Mengede