Hegt die Meisen!

In diesem Jahr hat die Stadt Dortmund etwa 200 Nistkästen für Meisen aufgehängt damit die Vögel mithelfen, die Bestände des Eichen-Prozessionsspinners niedrig zu halten. Die Haare der Raupen können Kontaktallergien auslösen. Dies ist problematisch, wenn die Raupen in Massen auftreten.
» s. Nachrichtenportal der Stadt Dortmund
Dass die Nistkasten-Aktion eine gute Idee war, zeigen nun Fotos aus Marl, die belegen, dass die Meisen die Raupen des Nachtfalters tatsächlich an ihre Jungen verfütttern. Im » Lokalkompass/Marl wurden dazu Fotos veröffentlicht.
Garten- und Balkonbesitzern, die die Stadt – und vor allem auch die Meisen – unterstützen möchten, möchte ich das Aufhängen weiterer Nistkästen empfehlen. Eine Auswahl an guten Nistkästen zu fairen Preisen finden Sie im NABU-Shop.

Kleine Pechlibelle im Saarlandstraßenviertel

Mitten in der Saarlandstraße ruhte sich vor ein paar Tagen eine Kleine Pechlibelle auf dem Blatt einer Sonnenblume aus Der Fundort ist etwas ungewöhnlich und überhaupt wird sie in Dortmund selten gesichtet. Sie ist eine Pionierart, die bevorzugt frisch entstandene, vegetationsarme Gewässer besiedelt. Sobald diese zuwachsen, verschwindet sie wieder.

Der Kübel ist mit bienenfreundlichen Blühpflanzen bestückt. Es wachsen dort Sonnenblumen, Glockenblume, Garten-Salbei, Katzen-Minze, Wasser-Minze, Kalifornischer Mohn, Ringelblumen, Mädchenauge und Johanniskraut. Der Kübel wird von Bienen, Hummeln und Schwebfliegen gerne aufgesucht. Dies als kleine Anregung für den eigenen Garten.

Besuch aus Sibirien

Gestern war auf dem Südwest-Friedhof ein seltener Gast zu sehen. Ein Gelbbrauen-Laubsänger wuselte gemeinsam mit Goldhähnchen in einem Baum herum. Der Vogel ist eigentlich in Asien beheimatet. Einzelne Irrläufer (bzw. -flieger) erfreuen aber jedes Jahr die Vogelgucker in Deutschland mit ihrer Anwesenheit.

Trichterspinnen – Künstler mit Netz und doppeltem Boden

Vor einem solchen Netz kann man nur staunend stehenbleiben. Da können alle anderen Spinnen einpacken. Eine derartige Kunstfertigkeit verdient Bewunderung.

Kräuter an die Bäume

Für alle, die nicht einmal eine Fensterbank haben, um ihre Kräutertöpfe dort abzustellen, kommt hier die ultimative Idee. Hängt sie an die Bäume. Und dann das Gießen nicht vergessen.

Feuerlibellen am Phoenixsee

Feuerlibellen machen ihrem Namen alle Ehre. Zumindest die ausgewachsenen männlichen Tiere. Die frisch geschlüpften Männchen sehen so goldglänzend auch sehr beiendruckend aus. Ursprünglich stammen Feuerlibellen aus Afrika und dem Mittelmeerraum. Seit etwa 25 Jahren breiten sie sich immer mehr nach Norden aus und bereichern in diesem Fall die Libellenvielfalt am Phoenixsee.

Weit mehr als eine Randerscheinung

Vor ein paar Tagen entdeckte ich einen Ackerrandstreifen, der glücklicherweise noch nicht gemäht worden war. In den Brennesseln tummelten sich zahlreiche Raupen des Tagpfauenauges. Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass man kaum noch Schmetterlinge sieht. Hier ist ein Teil der Lösung: Lasst die Ackerränder stehen und mäht sie, sowie die Straßenränder und Mittelstreifen erst später im Jahr. Durch einfaches Nichtsstun könnten wir viel bewirken. Wer Schmetterlinge mag, sollte ihren Lebensraum schützen.

Fassadenbegrünung

Mal wieder im Kreuzviertel entdeckt. Eine pfiffige Lösung, um eine Fassade mit Pflanzen aufzuhübschen.

Weinbergschnecke in wilder Flucht

Eine Weinbergschnecke versuchte am Phönixsee den Fußweg zu überqueren. Sehr schnell fiel ihr dabei auf, dass dies bei schönem Wetter keine wirklich gute Idee ist und sie kehrte spontan wieder um. Ursprünglich stammt die Gefleckte Weinbergschnecke aus dem Mittelmeerraum. Wie bei vielen anderen Arten auch sorgte der Mensch für ihre weiteren Ausbreitung.