Groppenbruch – Résumé 2023

Steinschmätzer

Steinschmätzer

2023 wurden 80 Vogelarten im Groppenbruch beobachtet, darunter sogar ein singender Baumpieper. Weitere bemerkenswerte Arten waren Nachtigall, Feldlerche, Gartenrotschwanz, Fitis, Mittelspecht, Wasserralle, um nur einige zu nennen.

Groppenbruch – Résumé 2020

2020 wurden 82 Vogelarten im Groppenbruch beobachtet. Erfreulicherweise brüteten erneut Feldlerchen auf der Halde Groppenbruch. Im Gebiet rasteten Steinschmätzer, Braunkehlchen, Wiesenpieper und sogar eine Weihe.

Gestern im Groppenbruch

Südliche Mosaikjungfer

Südliche Mosaikjungfer

Gestern konnte ich im Groppenbruch eine Südliche Mosaikjungfer beobachten. Eine wunderschöne Libelle mit himmelblauen Augen und eine Erstsichtung für den Groppenbruch. Sie ist eine Wanderlibelle, die bevorzugt im Mittelmeergebiet lebt. In NRW wird sie seit den 1990er Jahren verstärkt beobachtet. Die wärmeren Sommer der letzten Jahre fördern ihre Ausbreitung.

Groppenbruch – Résumé 2018

Halde-Groppenbruch-2018

Halde Groppenbruch 2018

2018 konnte ich nur noch 75 Vogelarten im Groppenbruch beobachten. 2015 waren es noch 87 Arten gewesen. Dieser Trend entspricht dem rapiden Rückgang der Arten, der sich in Dortmund seit 2000 stark beschleunigt hat.
Auf der Halde Groppenbruch wurden 2018 zahlreiche breite Wege angelegt und dies obwohl vielen Institutionen und Behörden die Artenvielfalt und die Seltenheiten hinsichtlich Vögeln, Pflanzen und Insekten auf dieser Fläche bekannt war. Somit ist mit einem weiteren Artenrückgang zu rechnen. Wer braucht auch schon Feldlerchen, Schmetterlinge oder Schwebfliegen?

Schadstoffwolke im Groppenbruch

Schadstoffwolke im Groppenbruch

Schadstoffwolke im Groppenbruch

Am 30.6.2018 stieg eine Schadstoffwolke aus dem Gewerbegebiet Achenbach auf und verbreitete einen penetranten Geruch. Dieser Gestank war mir bereits am 18. März und am 25. Februar aufgefallen. Kann es sein, dass eine der Firmen im Gewerbegebiet am Wochenende systematisch ihre Filteranlagen „schont“?

 

Groppenbruch – Résumé 2017

2017 konnte ich 80 Vogelarten im Groppenbruch beobachten, darunter waren Braunkehlchen, Eisvogel, Gelbspötter und Steinschmätzer. Eine Nachtigall war erneut nicht zu hören. Auch die Kiebitze haben nicht mehr auf den Feldern gebrütet. Möglicherweise sind sie tatsächlich von dem Windrad auf der Halde Achenbach vertrieben worden. Für die Halde Groppenbruch verheißen die Planungen auch nichts Gutes. Dann wird wohl einer der letzen Brutplätze der Feldlerche in Dortmund zerstört werden.

Kahlschlag auf der Halde Groppenbruch

Kahle-Halde-Groppenbruch-2017

Kahle Halde Groppenbruch 2017

Genau wie im letzten Jahr ist die Vegetation auf der Halde Groppenbruch komplett heruntergemäht worden. Hasen haben ihre Deckung, Vögel und anderes Getier ihre Nahrung verloren. Obwohl sowohl der NABU Dortmund als auch die Jägerschaft sich dafür eingesetzt hatten, diese Maßnahme in mehreren Schritten mit zeitlichem Abstand durchzuführen, hat sich die RAG auch diesmal wieder für die rabiate Lösung entschieden. Die Feldlerchen und Braunkehlchen, die sich dort aufhielten, waren anschließend verschwunden. Wo steht eigentlich geschrieben, dass man von allen möglichen Lösungen immer die nehmen soll, die den größten Schaden anrichtet?

Gestern im Groppenbruch

Die Zugzeit hat begonnen. So haben wir noch einmal die Gelegenheit, den Anblick von Gartenrotschwänzen genießen zu können. Seit ein paar Jahren sind sie aus Dortmund als Brutvögel fast verschwunden und nur noch als rastende Gäste anwesend. Die Familie der Fliegenschnäpper scheint gerne gemeinsam zu ziehen. Es waren sowohl Trauerschnäpper als auch Grauschnäpper zu sehen. Die Wespenbussarde fliegen nun wieder in Richtung Afrika. Sogar zwei verspätete Mauersegler kreisten über dem Groppenbruch. Ein paar Nachzügler gibt es immer.

Singende Gartengrasmücke


Normalerweise singen Gartengramücken im Verborgenen. Umso erfreulicher war es für mich, diese hier frei singend beobachten zu können. Wie man hören kann – sie plappert gern.

Bitte Bienen Bestimmen

Ich brauche Hilfe bei er Bestimmung dieser Bienen. Sie waren am 24. März im Groppenbruch zu sehen.