Im ersten Moment sah ich nur die Maus auf dem Weg liegen und wunderte ich mich darüber, dass eine tote Maus noch mit dem Hinterbein wackeln kann. Aber dann erblickte ich die kleine Putzkolonne, die eifrig damit beschäftigt war, sie zu ihrem Mittagessen zu machen. Es handelt sich um Schwarze Moderkäfer. Sie sind beeindruckend groß und können, falls sie sich bedroht fühlen, sehr wehrhaft sein. Sie können mit ihren Beißwerkzeugen kräftig zubeißen und aus einer Hinterleibsdrüse mit einer stinkenden Flüssigkeit schießen. Dies hat ihm zu seinem lateinischen Namen verholfen. „Ocypus olens“ heißt soviel wie „stinkender Kurzflügelkäfer“. Trotzdem sollten sie vor allem von Gärtnern hoch geschätzt werden. Auf ihrer Speisekarte stehen nämlich Nackschnecken ganz oben.
Ein Elfchen über den Groppenbruch
Gestern habe ich gelernt, was ein Elfchen ist. Ein kurzes Gedicht, das aus genau 11 Worten besteht. Dieses hier ist das erste Elfchen, das jemals über den Groppenbruch geschrieben wurde. Es stammt von Brigitte Bornmann-Lemm (s. www.baum-strauch-kraut.de). Weitere werden hoffentlich folgen.
Oh Schreck!
Das Foto zeigt eine Blauflügelige Sandschrecke im Groppenbruch. Sie sind in der Lage ihre Farbe an den jeweiligen Untergrund anzupassen und zeigen sich auch schon mal in Rot- oder Brauntönen. Leider sind sie mir bislang immer nur auf grauem Untergrund begegnet, sodass ich keine Vergleichsbilder zeigen kann.
Ein Kolibri auf der Abraumhalde
Wenn man das Taubenschwänzchen Nektar saugen sieht, wird sofort klar, warum sie auch Kolibrischwärmer genannt werden. Genau wie ein Kolibri verharren sie in der Luft vor der Blüte. Laut Wikipedia sind viele Meldungen von „Kolibrisichtungen“ auf das Taubenschwänzchen zurückzuführen.
Dieses hier tänzelte auf der Halde im Groppenbruch um die Blüten der Hornveilchen herum.
s. auch : „Schmetterlinge im Groppenbruch“.
Libellennadel im Heuhaufen
Winterlibellen sind etwas unscheinbar braunbeige gefärbt und sie bevorzugen ein Ambiente, das ihnen ähnlich sieht, so dass man sie nicht mehr sieht. Da saß ich dann vor diesem Foto und wußte, irgendwo in diesem Halmgewimmel sitzt eine Libelle, nur wo.
Die Auflösung des Rätsels finden Sie hier: » Libellen im Groppenbruch.
Torffreie Blumenerde
Die BUND-Kreisgruppe Dortmund hat ein Faltblatt zum Thema „Torffrei gärtnern“ aufgelegt, das auf ihrer Internetseite als PDF-Datei abgerufen werden kann: www.bund-dortmund.de/oekotipps/gaertnern-ohne-torf
Darin werden auch Dortmunder Bezugsquellen für torffreie Gartenerden genannt. Weitere Infos unter: www.bund.net/torffrei
Thomas Quittek vom BUND schreibt dazu: „Wer denkt schon beim Einkauf von Blumenerde an die Folgen für die Natur? Die wenigsten wissen, was sich hinter der harmlosen Bezeichnung „Erde“ verbirgt: Die meisten Produkte bestehen überwiegend aus Torf – der Stoff, aus dem die Moore sind. Rund zweieinhalb Millionen Kubikmeter des jährlich in Deutschland verbrauchten Torfs aus Mooren wird als Pflanzerde in privaten Gärten und in Balkonkästen oder anderen Pflanzgefäßen eingesetzt.
Macht man sich bewusst, dass torfhaltige Blumenerde einen Torfanteil von 80 bis 100 Prozent enthält, wird klar: Jeder und jede von uns kann durch die Verwendung von torffreier Erde zur Erhaltung von Mooren beitragen und damit Lebensräume und Klima zugleich schützen.“


