Fledermäuse und Heuschrecken im Groppenbruch

Nachtigall-Grashüpfer Gestern Abend haben Volker Heimel und ich im Groppenbruch nach Fledermäusen und Heuschreucken gesucht.
Zwergfledermaus und die Breitflügelfledermaus konnten sicher mit dem Detektor bestimmt werden.

Heuschrecken im Gebiet waren: Grünes Heupferd, Zwitscherschrecke, Strauchschrecke, Punktierte Zartschrecke und wohl Langflügelige Schwertschrecke. Mindestens zwei weitere Arten kommen dort noch am Tage vor: Nachtigall-Grashüpfer und Gemeiner Grashüpfer.

Badetag im Groppenbruch

Am Sonntag saßen im Groppenbruch viele Singvögel tropfnass in den Zweigen und reinigten ihr Gefieder. Besonders nett war eine Gruppe Schwanzmeisen anzusehen, die gemeinsam in einem Strauch saßen und sich putzten.

Lichtquellen als Maikäfer-Falle

Gestern morgen lagen vor dem Eingangsbereich des brambauer Krankenhauses 17 Maikäfer auf bzw. neben den dort angebrachten Bodenstrahlern. Sie waren teils bereits tot, teils halbverendet oder strampelten noch auf dem Rücken liegend. Diese Strahler sind Lichtfallen für Insekten („Tödliche Lichtfallen“). Nicht immer wird das so deutlich wie hier. Der Eingangsbereich des Krankenhauses ist erst vor kurzem renoviert worden. Und es sind Massnahmen bekannt, wie man die schädlichen Folgen der Lichtverschmutzung reduzieren kann. Warum hat niemand darüber nachgedacht?
Der NABU hat einen Flyer zum Thema Ökologische Stadtbeleuchtung herausgebracht, den man sich hier herunterladen kann: Flyer.

10.05.2013: Heute lagen am Krankenhaus 95 Maikäfer. Ein Großteil davon war bereits tot. Es hat keinen Spaß gemacht, sie zu zählen.
16.05.2013: Heute waren dort 52 Maikäfer.
25.05.2013: Und heute waren es noch 10 tote Maikäfer.

Überraschungsgast

Wiedehopf-04-2014-DSC03108 Ein Wiedehopf auf der Durchreise im Groppenbruch. Ein sehr ungewöhnlicher Besuch. Laut Roter Liste für NRW (2010) gilt der Wiedehopf hier als ausgestorben. Der letzte Brutnachweis stammt aus dem Jahr 1977.